TC 69 Sterkrade erfolgreich bei der Deutschen Jugendmeisterschaft und dem Melusina Cup 2019

Mit Nils Janousek, Jakob Schluchter, Nele Schluchter, Florian Schnitzler, Julian Nierhaus und Julian Schwarz kamen insgesamt sechs Spieler der U18 Mannschaft der SG Mülheim-Sterkrade, welche in Berlin bei der 25. offenen Deutschen Jugendmeisterschaft im Unterwasserrugby antraten, vom TC 69 Sterkrade. Die Vorrunde schlossen die Sterkrader mit zwei Niederlagen gegen den türkischen Vertreter Ege Underwaterrugby Sports Club A und den späteren Deutschen U 18 Meister TC Submarin Pößneck ab. Mit 4-2 konnten die Sterkrader sich gegen die SG Ottobrunn und mit 8-0 gegen Ege Underwaterrugby Sports Club B durchsetzen. In der Zwischenrunde setzte es eine erneute Niederlage gegen Ege Underwaterrugby Sports Club A. Aufgrund der Regelung zur nationalen Wertung kam es im abschließenden Spiel der Sterkrader gegen die SG Ottobrunn um den Kampf um die Silbermedaille. Im Nachgang waren sich alle Anwesenden einig, dass dieses Spiel das Beste des Turniers war! Nachdem es nach der regulären Spielzeit 0-0 stand, musste die Entscheidung im Strafwurf gefunden werden. Als es nach sieben wechselseitigen Strafwürfen mit 3-3 immer noch unentschieden stand, beschlossen die Veranstalter, nach Rücksprache mit den Mannschaften, kurzerhand zwei Silbermedaillen zu vergeben. Eine Entscheidung, die bei beiden Mannschaften, die seit Jahren freundschaftlich verbunden sind, auf große Begeisterung stieß.

Zwei Wochen später trat der TC Sterkrade 69 beim 3. internationalen Melusina Cup in Luxemburg an. Das Turnier, welches mit den Nationalmannschaften aus Frankreich und Luxemburg, sowie dem britischen Erstligisten PURE London, auch international top besetz war, sollte als Saisonvorbereitung für die junge Sterkrader Mannschaft dienen. Unterstützt wurden die Junioren Annalena Haack, Nele Schluchter, Julian Schwarz, Nils Janousek, Yannick Pieper und Jari Pazic von den erfahrenen Spielern Kevin Haberstroh, Philipp Scholz, Carsten Köster, Lukas Nierhaus, Fredo Zmavc, Christian Haack und Gregor Reiter. Zusätzliche Unterstützung erfuhr die Mannschaft durch den Kapitän des DUC Bottrop, Reiner Morawitz, der auf Wunsch der Sterkrade die Reise nach Luxemburg mitangetreten hatte.

In der Vorrunde schlugen die Sterkrader sich wacker. Die ersten drei Spiele gegen Zürich (3-0), die Sea Lions Dortmund (3-1) und den DUC Hamburg (4-2) konnten alle gewonnen werden. Besonders erfreulich war, dass Julian Schwarz im Spiel gegen Dortmund seinen ersten Pflichtspieltreffer für die Sterkrader versenken konnte. Die beiden folgenden Spiele gegen den SSC Karlsruhe und UWR Kaiserslautern gingen verloren, wobei erwähnt werden muss, dass insbesondere Kaiserslautern sich mit vier Nationalspielern aus Krefeld verstärkt hatte. Im letzten Spiel der Vorrunde trennten sich der TC 69 Sterkrade und die FTG Pfungstadt 1-1, so dass Sterkrade nach der Vorrunde Platz 5 belegte. In der Finalrunde am folgenden Tag war es an Sterkrade sich "hochzuspielen". Der erste Gegner hieß PURE London. In einem sehr harten und körperbetonten Spiel konnte Sterkrade sich glücklich mit 1-0 durchsetzen.

Durch den Sieg folgte ein Kräftemessen mit dem ATC Aachen. Das Spiel wurde in der Verlängerung durch einen Aachener Wechselfehler, der zu einer Überzahl der Sterkrade im Becken führte, mit 2-1 zu Gunsten des TC 69 entschieden. Das folgende Halbfinale ging mit 3-1 gegen den SSC Karlsruhe verloren. Im Spiel um Platz 3 stand den Sterkradern die Luxemburger Nationalmannschaft gegenüber, die sich tapfer auf der WM in Graz im Sommer geschlagen hatte. Das Spiel wogte hin und her und Sterkrade konnte, insbesondere in der zweiten Hälfte, immer wieder Akzente vor dem Korb der Luxemburger setzen — zählbares sprang jedoch nicht hervor. Erneut ging es in die Sudden Death-Verlängerung. Diese war gerade 30 Sekunden gespielt, als es Carsten Köster gelang den Ball aus einem Spielerpulk an der Oberfläche auf den unten lauernden Yannick Pieper zu passen. Dieser zog einen Sprint am Beckenboden an, dem kein Luxemburger folgen konnte. Die zur Absicherung hinten liegende Torfrau war für den pfeilschnellen Pieper ebenfalls kein Problem und so versenkter er den Ball zum 1-0 Siegtreffer und sicherte seiner Mannschaft mit dem 3. Platz einen großen, internationalen Erfolg im Vorfeld der Saison 2019/2020.

TC 69 Sterkrade: Köster (1), Morawitz (1), C. Haack (1), Zmavc (1), N. Schluchter, A. Haack Schwarz (1), Janousek, Pieper (4), Pazic, Haberstroth (4), J. Schluchter, Scholz, L. Nierhaus, Reiter (1), Stole (1)