Spezialkurs Strömungstauchen 2007

Spezialkurs-Strömungstauchen Oosterschelde / NL 17. - 19.08.2007


"Sicheres Tauchen heißt zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle im Meer zu sein!"
Diese Taucherweisheit zog sich wie ein roter Faden durch den 1. SK Strömungstauchen der TSA-Sterkrade. Die 8 TeilnehmerInnen absolvierten mit Bravour die verschiedenen Aufgaben und Übungen und erlernten in Theorie und Praxis somit die notwendigen Skills, zukünftig Strömungstauchgänge selbstständig zu planen und sicher durchzuführen.

Am Freitag war Sammeln in der bekannten Herberbe im Aqua Delta angesagt, anschließend Abendessen und kurze Einweisung beim Bier. Dann ging es früh ins Bett, denn um 05:30 Uhr klingelte der Wecker.

1. Tauchgang ganz stimmungsvoll bei Sonnenaufgang am 2. Pfeiler der Zeelandbrücke. Hoppla, dass Gezeiten und auflandiger Wind sogar zwei verschieden gerichtete Strömungen gleichzeitig auslösen, hier waren doch viele überrascht ("Ich bin ein guter Schwimmer, weiß das auch das Meer?"). Den Begriff Strömungsschatten haben alle Teilnehmer an den Brückenpfeilern dann ganz schnell verinnerlicht.

Nach einem opulenten Frühstück, einem 1 Theorieblock (Gezeiten und Seekarten) sowie einem kurzen Nickerchen ging es dann zur gegenüberliegenden Uferseite der Oosterschelde nach Kattendyke-Wemeldinge. Hier galt es bei ablandigem Wind (also keine Querströmung) anhand der Gezeitentabellen und durch Beobachten der Tonne in der Fahrrinne den optimalen Zeitpunkt für den Tauchgang festzulegen und beim Tauchen die wechselnde Drift so zu berücksichtigen, dass die Einstiegsstelle wieder erreicht wurde. Trefferquote: 100 %

Ein anstrengender aber auch lehrreicher Tag ging dann bei Grillgut und Bier, der 2. Theorieeinheit (Strömung, Bootstauchgänge und Briefing) und mit den üblichen Kompressorgeschichten zu Ende.

2. Tag: 06:30 Uhr Abfahrt zur "Neuen Schleuse" nach Kattendyke. Warum trotz längerer Anfahrt eine Stunde länger schlafen drin war, konnten zu diesem Zeitpunkt alle Teilnehmer anhand der Gezeitentabelle und Seekarten bereits nachvollziehen. Bei strahlendem Sonnenschein, spiegelglattem Meer und bereits deutlich besserer Sicht als am Vortag wurden Teilnehmer und TL's belohnt durch Sepien, Meereschen, Hummer usw., so dass die abschließende Übung zum Drifttauchgang mit Bojenbenutzung leicht von der Hand ging.
Opulentes Frühstück, Abschlussgespräch, Ausgabe der Einkleber, Spülen, Aufräumen, nach Hause fahren.

Fazit: Ein anstrengendes, intensives und nicht alltägliches Training, von dem alle Teilnehmer, auch die TL's, profitiert haben. Dank an die Ausbilderkollegen (Jörg (Sicherung an Land), Norbert, Gunthard und Manuel (kurzfristig für Jörg eingesprungen)) und Dank an die Teilnehmer (Anja, Lea, Kira, Sara, Dirk, Uwe, Dominik und Kevin) für die Konzentration und Aufmerksamkeit. Spaß- und Wiederholungsfaktor: 100 %

Hans Rennings

Boot 2006

Die TSA auf der Boot 2006 in Düsseldorf

Wie in den Jahren zuvor, war die TSA Sterkrade auch dieses Jahr wieder mit ein paar Mitgliedern auf der Boot in Düsseldorf vertreten. Vier Jugendliche; Dennis Decker, Fabian Hofmann, Kevin Gores und Ich- Max Bischoff, waren als Taucher im Tauchturm im Einsatz. Des weiteren waren noch Olaf Kiepen (Tauchturm Moderation), Reiner Kiepen (Tauchturm Security) und Dirk Goertzen (Tauchturm Regie) in Düsseldorf im Einsatz.

Nachdem wir bei den Vorbesprechungen verabredet hatten, wer und wann die jugendlichen Teilnehmer zur Boot fahren würden, ging es für uns am Mittwochmorgen um halb acht (viel zu früh !!! ;-) ) los gen Düsseldorf.
Dort wurden wir alle in den Ablauf eingewiesen und wir bekamen Ausrüstungen der einzelnen Aussteller zugeteilt, die wir im Tauchturm vorführen sollten.
Kevin bekam Cressi, Dennis Aqualung, Fabian Seaway und ich bekam Poseidon.
Da wir alle unterschiedliche Sponsoren bekamen, konnten wir uns nur in den sogenannten PC-Aktionen (PausenClown) Zeiten gleichzeitig im Wasser aufhalten. So nennt man nämlich die Zeiten, wo keiner der oben genannten Aussteller eine feste Vorführung auf der Bühne und im Tauchturm hat.

Schon am ersten Tag freundeten wir uns mit den anderen Teilnehmern an. Am besten wohl mit den Spezialisierten Einsatzkräften der Marine (SEK-M; also den Minentauchern und Kampfschwimmern), welche uns wohl sofort gerne bei der Marine gesehen hätten.

Das absolute After-Show-Event war die Tauchturmparty am Freitagabend.
Es gab gute Musik und von der Messe gesponserte Getränke, wobei es für die unter 16-jährigen leider Wasser oder Softdrinks gab.

Wenn wir grad mal nicht im Einsatz waren, konnten wir Geli am Cressi Stand besuchen, oder Manuel auf der Messe suchen, der dort jeden Tag anzutreffen war.
Ein weiterer der während der Messe immer zu einem Plausch aufgelegt war, war der Hai â¬~Sharkyâ¬S vom Meereszentrum Fehmarn, mit dem Manuel schon länger bekannt war.

Letztendlich bleibt nur zu sagen, dass, glaube ich, keiner der Tauchturmcrew alle Messehallen besucht hat, weil es viel zu tauchen gab. Auch Horst, der sich um die Materialausgabe kümmerte, hat seine Drohung, Reiszwecken unsere Anzüge zu stecken, wenn wir zu spät kommen, nicht in die Tat umgesetzt.
Für nächstes Jahr hat er allerdings angekündigt, sich Nägel zu besorgen (mal gucken was daraus wird ;-) ).

Aber das Beste war der Auftritt vom Minentaucher Daniel als schwuler Ägypter bei der letzten DIVE&DANCE Show am Sonntagnachmittag, bei der auch die anderen Tauchturmcrew-Mitglieder ausnahmsweise auf der Bühne mitgemacht haben.

Max Bischoff