Schouwen 2005

* GANZ GROßES TAUCHEN *

Als wir uns alle am Mitwochabend um 16.30 Uhr am Bunker einfanden, war (außer Hans) noch kein Ausbilder angekommen. Mit der Zeit trudelten sie aber noch ein. Nachdem die Sachen verpackt und alle Flaschen gefüllt waren, setzten wir uns ins Auto und fuhren um 17.30 Uhr los gen Schouwen.

Nach einer langen Autofahrt kamen wir im Aqua Delta an. Nachdem wir die Zimmer inspiziert und in Besitz genommen haben beschäftigte alle eine Frage : Welche Pommesbude hatte noch geöffnet??? Als uns der "freundliche Nachbar" erklärte, dass keine mehr geöffnet hätte, kochten wir uns Würstchen. Dabei fiel der Blick auf die Pinnwand, auf welcher die Speisekarte einer Pommesbude gepinnt war, welche noch offen gewesen wäre. Geli und Norbert trudelten mit dem Pickup von Jörg im Laufe des Abends auch noch ein.

Nach einer nicht ganz so ruhigen Nacht ging es gegen 10 Uhr auf nach Den Osse zum Kerweg. Norbert und Geli wollten noch nach Brouvershaven etwas einkaufen. Als wir am Parkplatz in Den Osse angekamen fand Hans sofort Norbert und Geli, die komischerweise trotz einkaufen, früher angekommen waren als wir (hmm). Nachdem die Tauchgruppen eingeteilt, alle angezogen, und die Seewacht an Detlef übergeben war, ging es über den Deich endlich ins Grevelinger Meer.

Der erste Tauchgang verlief ohne nennenswerte Vorgänge. Als alle fertig und umgezogen waren ging es nach Brouvershaven. Flaschen füllen und Mittag essen. Als alle wieder gestärkt und die Flaschen voll waren, ging es wieder nach Den Osse. So ziemlich den gleichen Ablauf hatten auch die folgenden Tage (Geli hatte Spaß mit einer schönen grünen Krabbe und Kevin fand ein Tauchermesser). Mit der Zeit klärte sich auch die Frage, welche alle beschäftigte: WER IST EIGENTLICH JÜRGEN ??????????

Am letzten Tauchtag war das Wetter wie könnte es anders sein miserabel und die Sicht gleich null. Selbst in den tieferen Schichten war die Sicht kaum besser. Der allerletzte Tag begann wie jeder andere mit ein wenig Chaos. Nachdem gewaltfrei entschieden war, wer mit Manuel fährt, wurde gepackt.

Gegen 12 Uhr begann die Abfahrt. Der erste Stau war nicht fern, Anja und Dirk , die sowieso nicht mehr mit zum Bunker gekommen wären, verabschiedeten sich schnell in den Stau vor der Klappbrücke um nicht noch länger zu warten weil die anderen noch tanken mussten. Norbert entschied sich dazu den Umweg über die Zeeland Brücke zu fahren um dem Stau auszuweichen.

Ohne weitere Zwischenfälle ging auch die Rückfahrt vorbei.

Letzendlich hat es glaube ich jedem gefallen, (besonders dem Nachbarn) und alle können es kaum erwarten wieder nach Schouwen zu fahren und wer weiss, vieleicht sieht man da ja eine schöne grüne Krabbe.

Und so sind wir nach nach 3 eigentlichen Tauchtagen mit 4-6 Tauchgängen heimgekehrt (die Ausbilder auch mit mehr).

Max Bischoff
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Sharm 2005

Tauchfahrt Ägypten 2005

Am 26.05.d.J. brachen 16 unentwegte Taucher auf nach Sharm el Sheikh. Das Trüppchen fand sich gegen frühen Mittag an der Hüttenbahn ein, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Düsseldorfer Flughafen zu gelangen. Wie immer war für leichtes Marschgepäck gesorgt worden. Endlich am Flughafen angekommen traf sich dort auch der Rest der Truppe; natürlich hatten alle ihr für diese Fahrt extra angefertigtes T-Shirt an. Nach einem ruhigen Flug trafen wir in Sharm el Sheikh ein und bezogen nach kurzer Fahrt unser Hotel, Rojal Rojana in der Shark-Bay.

Bild_Sharm el Sheikh_01 Bild_Sharm el Sheikh_02

Am 1. Tag checkten die Taucher bei der Basis Sinai Dive Club ein und nahmen danach direkt das eigens gecharterte Schiff New Age für 1 Woche in Beschlag. Die ersten 2 Tauchgänge wurden an Locals durchgeführt, diese hießen White Night und Ras nasrani. Für die Leute, die noch nie im Sinai waren, waren das schon Highlights, aber es sollte noch besser kommen.

Bild_Sharm el Sheikh_03 Bild_Sharm el Sheikh_04

Der Tauchguide war mit den Fähigkeiten der Gruppe mehr als zufrieden, so dass wir dann am 2. Tag sofort einen Ausflug zur Straße von Gubal zur Thistlegorm unternahmen, wo wir dann 2 mal zum Wrack abtauchten, als 3. Tauchgang war dann noch Jack-fish-alley drin. Am 3. Tag fuhren wir zur Straße von Tiran, dort wurden das Jackson und das Thomas Riff betaucht. Das Highlight war dann der Wracktauchgang an der Million Hope, einem 16.774 Brt. schweren und 174m langen Schiff, das 1996 gesunken ist.

Am 4. Tag fuhren wir nach Ras Mohamed, wo wieder 3 Tauchgänge folgten, einmal Shark Riff, Jolande und Dan Raven und ein fast nie angefahrener Tauchplatz, die Panzerdeponie von Ras Peter. Es liegen dort 31 Panzer am Drop off, bis in einer Tiefe von 45 Metern. Am letzten Tag fuhren wir noch einmal nach Ras Mohamed, wo wir nochmals Ras um Sid und Shark Reef Jolande und Ras Gazlanie besuchten.

Bild_Sharm el Sheikh_05 Nach den Tauchgängen entspannten wir uns bei Cappucino und anderen köstlichen Getränken in der Lobbybar des Hotels ( natürlich wurde auch die eine oder andere Wasserpfeife geraucht). Natürlich wurde auch die Disco besucht, was auch sehr lustig war. Um alle Souveniers zu besorgen, wurde auch noch eine Shoppingtour zur Nama Bay veranstaltet. Unser sportliches Highlight bestand dann aus einem Wasserballduell gegen die russische Nationalelf, welches wir natürlich gewonnen haben, aufgrund der außergewöhnlichen Kondition, die man sich durch regelmäßiges Training aneignen konnte (vielleicht lag es aber auch an der lautstarken Unterstützung unserer Fangruppe, wie z.B. Gaby, Martina, Anja und Beate. Nach dieser Woche sind wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurückgeflogen, mit dem festen Vorsatz diese Tauchfahrt im nächsten Jahr wiederholen zu wollen, vielleicht an einen neuen Ort.

Wir möchten uns auch noch bedanken für die gute Organisation beim Uwe (es sprang sogar noch für jeden ein T-Shirt von der Tauchbasis raus). Auch nach der Reise gab es noch einiges zu tun, Christian mußte über 1.500 Fotos zusammenstellen, weil viele Leute viele Bilder gemacht hatten. Unser Unterwasserkameramann Rainer, auf dessen Film sich jetzt schon alle freuen, um diese Fahrt noch einmal Revue passieren zu lassen, hat auch noch einiges zu tun.

Mit freundlichem Gruß
Uwe Slotty

Spezialkurs Orientierung 2005

Spezialkurs Orientierung - Juni 2005

Und es begab sich zu einer Zeit... wo Anfang Juni, bei recht winterlichen Temperaturen, unser Spezialkurs Orientierung stattfand. Aber wir wollen uns nicht beklagen, denn es hat ja zum Glück nicht ständig in Strömen geregnet.

Nach der Theorie (Warum sollte man nicht orientierungslos durch die Gegend tauchen, warum benutzen wir kein GPS, warum orientieren wir uns nicht an Fischen?) ging es dann zur Praxis.

Ein paar Passanten guckten etwas irritiert, als sie uns bei unseren „Trockenübungen“ beobachteten. Mit Kompass in der Hand und Handtuch über den Kopf ging es quer über den Parkplatz. Dank unserer aufmerksamen Tauchlehrer konnten Zusammenstöße durch Zurufe fast immer verhindert werden. :-)

Auf zum See! Hier wurden Dreiecke und Quadrate recht erfolgreich geschnorchelt, bevor es in kompletter Ausrüstung unter Wasser ging. Schön gleichmäßig flosseln, zwei Minuten auf 30°, Richtungswechsel, oh Mist, wie viel ist noch gleich 30°-120°?

Bei Mineralwasser, O-Saft, Kaffee, Kuchen, Brötchen und Würstchen wurde dann erstmal diskutiert, wer seine Boje wieder gefunden hat und Tipps gegeben, was man noch besser machen kann.

An dieser Stelle auch ein Dank an die Organisatoren für Verpflegung, Pavillon und das ganze drumrum.

Am zweiten Tag wurden natürliche Begebenheiten, Steine, Pflanzen, welche Pflanzen, keine Pflanzen, Sonne, Tiefe, ...) miteinbezogen. Schließlich kann kein Kompass so schön sein, dass man ihn sich die ganze Zeit während des Tauchgangs anschauen möchte.

Alle haben natürlich erfolgreich bestanden. :-) Jetzt heißt es nur noch: üben, üben und nochmals üben!!!

Tauchst du im See nicht kreuz und quer, hast Du's mit der Orientierung nicht so schwer.

In diesem Sinne, gut Luft,
Sandra

Spezialkurs Gruppenführung 2005

Spezialkurs Gruppenführung - Juni 2005

Der Kurs startete bei herrlich-heißem Sommerwetter mit dem theoretischen Teil im Bunker. Kaffee, Brötchen und Nektarinen hoben schnell die Stimmung, so dass wir unseren Referenten aufmerksam lauschten.

Welche Verantwortung habe ich eigentlich? Wie gehe ich mit möglichen Problemen um? Wie verhalte ich mich bei einem neuen Tauchpartner? Wozu ein Briefing und wie ausführlich sollte es sein?

Am ersten Tag war ja noch alles wunderbar. Die Briefings erfolgten schulbuchgetreu. Hier und da wurden noch Tipps und Ratschläge gegeben.

Ein kühler See, Sonnenschein, ein gegrilltes Würstchen, kann es noch schöner sein?

Am zweiten Tag mutierten unsere erfahrenen, hoch geschätzten, weisen Tauchlehrer :-) zu unerfahrenen Problemtauchern und Anfängern der schlimmsten Sorte!

Der pure Stress! Überbleit waren sie alle! Norbert schoss mit 7,5 kg zuviel den Vogel ab. Bei dem einen funktionierte der Druckausgleich nicht, der andere konnte wegen Luft im Jacket nicht abtauchen. Der nächste bekam trotz Schneckentempo-Tauchen einen Essoufflemont. Und Geli ging nach 5 min die Luft aus, obwohl sie mit einer 10 l Flasche und 200 bar ins Wasser ging. Na toll!

Das Wochenende hat super viel Spaß gemacht, wir haben viel gelernt und wurden für mögliche Probleme sensibilisiert. Vielen Dank an alle Ausbilder, Helfer und Teilnehmer für ein schönes Wochenende.

Ein Problem haben wir jetzt allerdings: Mehr Häuptlinge als Indianer :-)

Mit freundlichem Flossenschlag
Sandra

Jugendfahrt Schowen 2004

Bericht Jugendfahrt nach Schouwen vom 29.10. - 1.11.2004

Wir fuhren mit einem Bus, den sich Peter, einer unserer Tauchlehrer, geliehen hatte.
Mit Peter und Marcel waren wir neun Leute; das Alter der Jugendlichen lag dabei zwischen 13 und 18 Jahren. Die Hinfahrt verging wie im Flug. Als wir ankamen bekam jeder Aufgaben.
Als erstes trugen wir zusammen die Taschen und Koffer ins Haus. Danach kümmerten sich Arne, Martin und ich darum, dass die Technik aufgebaut wurde und alles funktionierte.
Nach dem Aufbauen gab es etwas zu essen.

Wir fuhren oft an den Strand und machten lange Wanderungen, oder lagen einfach nur am Strand und genossen die Natur.
Zweimal waren wir im Schwimmbad und verbrachten dort eine sehr schöne Zeit. Meistens sahen wir uns abends zusammen Filme an, die Arne oder Peter aus ihren Privatsammlungen mitgebracht hatten.
Aber auch Gesellschaftsspiele wurden mit Begeisterung gespielt.
Peter verwöhnte uns mit köstlichem Essen und ich hatte echt eine schöne Zeit. Die vier Tage vergingen, nach meinem Geschmack, viel zu schnell und ich erinnere mich gerne an das Wochenende zurück.

Tim Steinbach

Weitere Beiträge ...

  1. Aktionstag Vereinssee (2004)