Einladung zur WCJ-Eröffnungszeremonie

Die WM der Junioren im Unterwasserrugby - kurz WCJ für World Championships for Juniors - steht kurz bevor. Am 14.11. findet um 18:00 Uhr die Eröffnungszeremonie in der Willi-Jürissen-Halle direkt neben dem Hallenbad Oberhausen statt, der Einlass startet um 17:15 Uhr.

Natürlich sind alle Mitglieder des TC69 ganz herzlich eingeladen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

Alle weiteren Infos zur WCJ findet ihr hier auf der Seite unter dem Menüpunkt WCJ2018.

Internetauftritt zur WCJ2018 online

Auf unserer Internetseite findet sich jetzt auch ein Bereich zur Junioren-WM im Unterwasser-Rugby (WCJ2018), im Hauptmenü der Eintrag ganz rechts.
Ausserdem gibt es inzwischen einen Trailer zur WCJ, der zum, Teil bei uns im Hallenbad Oberhausen aufgenommen wurde:

Unterwasser-Rugby-Teams wollen in Oberhausen WM-Titel holen

  • Kaderlehrgang für Juniorinnen und Junioren läutet die heiße Phase vor den Weltmeisterschaften im November ein
  • Vorbereitungen des TC 69 und der TSA Sterkrade für das internationale Turnier im Hallenbad Oberhausen laufen auf Hochtouren
  • Junioren-Bundestrainer Torsten Stanschus: „Unsere Mannschaft ist so stark wie noch nie. Wir nehmen die Favoritenrolle an“


Mit einem intensiven Kaderlehrgang im Hallenbad Oberhausen hat der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) die heiße Phase der Vorbereitung zu den 1. Weltmeisterschaften für Juniorinnen und Junioren im Unterwasser-Rugby eingeläutet. Die rund 30 Spielerinnen und Spieler beider Nationalteams im Alter unter 21 Jahren reisten am vergangenen Wochenende aus ganz Deutschland an, um zugleich das Hallenbad als Austragungsort für die WM im Herbst einem ersten Härtetest zu unterziehen. Mit Melanie Nadolny und Nele Schluchter sowie David Kreißig, Philip Kreißig und Tim Stolle stehen zwei Spielerinnen und drei Spieler der Tauchsportabteilung (TSA) im TC 69 Sterkrade in den beiden WM-Kadern.


Der Turnclub Sterkrade 1869 Oberhausen mit seiner Tauchsportabteilung ist Gastgeber der Weltmeisterschaften, bei denen vom 14. bis 18. November Nationalteams aus Dänemark, Finnland, Kolumbien, Norwegen, Schweden, Tschechien, der Türkei und Deutschland im Wettkampfbecken an der Lothringer Straße um die WM-Titel kämpfen werden. „Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Wir freuen uns über eine tolle Unterstützung, allen voran durch die Stadtverwaltung und den Badbetreiber OGM“, sagt WM-Organisationschef Carsten Köster. „Wir werden alle Anforderungen des Welttauchsportverbandes CMAS erfüllen.“


Der TC 69 stellte den Nationalteams für den Lehrgang seine sportlichen Einrichtungen zur Verfügung. Für die Spielerinnen und Spieler der U21-Nationalteams standen an zwei Tagen vor allem das Trainieren von Spielzügen und taktischen Varianten auf dem Programm. Die Basis lieferten genaue Videoanalysen der Gegner, um Verteidigungs- und Angriffsstrategien zu entwickeln. Als Sparringspartner im Testspiel diente die Mannschaft der Startgemeinschaft Mülheim/Sterkrade.
TauchSportAbteilung im TC 69 Sterkrade


„Wir brennen für das kommende Großereignis im Unterwasser-Rugby“, sagt
Junioren-Bundestrainer Torsten Stanschus. „Unsere Mannschaft hat gut trainiert und
ist so stark wie noch nie. Wir werden definitiv mit um den Titel kämpfen und nehmen
die Favoritenrolle in unserer Heim-WM an.“


Dennoch wird die WM kein Selbstläufer, weiß der Sterkrader Junioren-
Nationalspieler David Kreißig: „Unsere stärksten Gegner werden wohl die Türken und
die Kolumbianer sein, mit denen wir im letzten Turnier auf Augenhöhe gespielt
haben. Wir haben eine starke Mannschaft, müssen aber noch einige Schritte
machen, um im November ernsthaft um den Titel zu spielen. Ich bin zuversichtlich,
dass uns das in den verbleibenden Monaten der Vorbereitung gelingt.“


Foto: Offizielles Team-Foto: Diese Spielerinnen und Spieler treten bei den
1. Junioren-Weltmeisterschaften im Unterwasser-Rugby an. (Foto: Peter
Sutter/VDST)

TSA-Junioren kehren mit Medaillen von der Deutschen Meisterschaft zurück

  • Sterkrader im U21-Siegerteam beim Unterwasser-Rugby-Turnier in Rheine
  • U15 wird Vizemeister, U18 erreicht den dritten Platz
  • Tauchsportabteilung im TC 69 Sterkrade ist Gastgeber der 1. Junioren-WM

Mit der bevorstehenden 1. Junioren-Weltmeisterschaft im Unterwasser-Rugby in Oberhausen im Blick hat sich der Nachwuchs der Tauchsportabteilung (TSA) im TC 69 Sterkrade erneut nationale Titel gesichert. Bei der 24. Deutschen Jugendmeisterschaft im westfälischen Rheine am 23. und 24. Juni waren die Sterkrader Athletinnen und Athleten in verschiedenen Mannschaften der Altersklassen U15, U18 und U21 vertreten und kehrten mit Medaillen zurück. Allen voran Melanie Nadolny und Lukas Nierhaus, die in der U21 mit dem Team NRW 1 den Meistertitel errangen.

Dieses Kunststück gelang der Spielgemeinschaft (SG) Sterkrade/Mülheim/Rheine in der U15 mit Carly Reiter, Jakob Schluchter, Nele Schluchter, Julian Schwarz und Dusan Stanisavljevic von der TSA leider nicht. Angetreten als Deutscher Meister, scheiterte sie knapp am Vorjahreszweiten SG Bamberg/Pößneck. Die junge Mannschaft, die die altersbedingten Abgänge einiger Leistungsträger in die U18 verkraften musste, setzte trotz körperlicher Unterlegenheit einige spielerische Höhepunkte. Am Ende wurde sie mit der Vizemeisterschaft belohnt.
Die U18 der SG Sterkrade/Mülheim/Rheine mit den TSA-Jugendlichen Melanie Nadolny, Julian Nierhaus und Nele Schluchter – 2017 in Pößneck nicht am Start – schlug sich ebenfalls hervorragend. Sie wurde Dritter hinter dem SG Bamberg/Pößneck und den Sporttauchern Berlin. Ein großer Teil des Teams spielte im vergangenen Jahr noch in der U15. So lässt dieses Ergebnis für die nächsten Turniere hoffen.
In der U21 kamen die Sterkrader – darunter neben Melanie Nadolny und Lukas Nierhaus auch David Kreißig, Philip Kreißig und Tim Stolle – in verschiedenen Mannschaften zum Einsatz. Im packenden Finale verwies das Team NRW 1 die Mannschaft des UWR Ottobrunn auf den 2. Platz. Die Gegner verwöhnten die Zuschauer, die das Spiel am Beckenrand und per Youtube-Livestream verfolgen konnten, mit Unterwasser-Rugby auf höchstem Niveau. „Alle Mannschaften waren mit ihren Nationalspielern angereist“, sagte TSA-Coach Carsten Köster. „Wir haben klasse Spiele gesehen. Das macht uns für die Junioren-WM 2018 in Oberhausen
richtig Mut.“

 

Fotos von Christian Haack, TSC Mülheim

Krake Apolonia überholt die Göttin Concordia

  • Oberhausener Künstler Jörg Mazur hat einen Oktopus aus Stahl geschaffen 
  • Tauchsportler der TSA Sterkrade freuen sich über das Kunstwerk am Kanal 
  • „Polly“ könnte Maskottchen der Junioren-WM im Unterwasser-Rugby werden

 
Concordia lässt noch auf sich warten, aber Apolonia ist schon da: Die Tauchsportabteilung (TSA) im Turnclub Sterkrade 1869 freut sich, die erste im Stadtgebiet fest installierte Skulptur des Oberhausener Künstlers Jörg Mazur (48) ihr Eigen nennen zu können. Seit Kurzem steht die Plastik auf dem Vorplatz des TSAVereinsheims am Rhein-Herne-Kanal in direkter Nachbarschaft zum Stadion Niederrhein. Die stählerne Apolonia ist ein Krake, der auf einem steinernen Sockel tänzelt und bereits liebevoll auf den Spitznamen „Polly“ getauft wurde.
 
Der freischaffende Bildhauer Mazur hat schon mit mehreren Kunstwerken auf sich aufmerksam gemacht, so mit der Skulpturen-Installation „Delphinidae Delphinoidae“ 1998 im Gasometer oder 2015 mit der Büste „Rhineheart“ zur Erinnerung an die Odyssee eines Weißwals in den 1960er Jahren im Rhein. In Oberhausen hat besonders die 2011 entstandene Bronzestatue der Concordia, die als „Göttin der Eintracht“ zukünftig im Kreisverkehr am Concordia-Haus stehen soll, wegen ihrer drallen Nacktheit für ausladende Diskussionen gesorgt.
 
Von der Idee bis zur Realisierung in nur drei Monaten

Während die tänzelnde Concordia trotz eines entsprechenden Ratsbeschlusses zur Umsetzung im Zuge des „Brückenschlag“-Projektes zwischen Innenstadt und Lirich vorerst noch nicht im Kreisel an die Zeche Concordia erinnert, hat der mit Sockel gut 2,50 Meter große Oktopus Apolonia seinen Platz in kürzester Zeit am Kanal gefunden. „Es war richtig erfrischend, eine Skulptur von der Idee bis zur Realisierung in nur drei Monaten umzusetzen“, sagt Mazur lächelnd, der sein Atelier an der Grenzstraße hat.
 
Meerestiere sind ein Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens. Zudem ist die Familie Mazur dem Tauchsport und speziell der TSA seit fast vier Jahrzehnten verbunden. Mazur, der sich schon als Kind besonders für Wale begeisterte und dessen Interesse an der Meeresbiologie ihn als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes 1999 für ein Jahr zur Forschung an Schwertwalen ins kanadische Vancouver führte, hat unter anderem die Vormodelle für die Halle „Riesen der Meere“ des Ozeaneums Stralsund angefertigt.
 

Und so brauchte Klaus Pamp vom TSA-Vorstand nicht allzu viel Überredungskunst, eigens für die Taucher eine Skulptur zu schaffen. Diesmal einen Oktopus.
 
„Jeder der acht Buchstaben im Namen Apolonia steht für einen Arm des Kraken“, sagt Mazur, der statt in Meeresbiologie dann doch in Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Bildhauerei und Grafik an der Essener Folkwang Universität der Künste seinen Abschluss machte. „Polly“ passe gut zur TSA, denn sie symbolisiere Bewegung, Leichtigkeit und Vielseitigkeit des Tauchsports. Und sie passe gut in das Jahr 2018. Denn vom 14. bis 18. November findet – mit der TSA als Gastgeberin – in Oberhausen die 1. Junioren-Weltmeisterschaft im Unterwasser-Rugby statt. So wird „Polly“ vielleicht auch zum Maskottchen der ersten WM in Oberhausen.
 
Die Tauchsportler finanzieren den Erwerb von „Polly“ mit Hilfe von Spenden. Der Krake bekommt übrigens „Nachwuchs“: Kunstfreunde können vom Künstler signierte, handtellergroße Apolonia-Miniaturen erstehen. TSA-Ausbildungsleiter Klaus Pamp vermittelt den Kontakt zum Künstler (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).
 

 
Foto: Der Oberhausener Künstler Jörg Mazur mit großer und kleiner Apolonia vor dem TSA-Vereinsheim. (Foto: TSA)